Um zu verdeutlichen, wie alarmierend der Rücktritt von Dr. Gatti ist, und wie unzureichend die Bemühungen der Stadt Bremerhaven sind, lohnt ein Blick in den aktuellen UNEP Bericht. Danach sind 1.5 Geschichte 2.6+ bis 2100 der Weg, auf dem wir uns befinden.

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Das wird eine andere Welt sein.
Und wohlgemerkt, eine Seestadt steht beim Klimawandel in der ersten Reihe! Nah am Wasser eben!

OK, aber dann hilft vielleicht eine LED Straßenbeleuchtung, die funktioniert sicher auch unter Wasser.

Der Schritt von Dr. Gatti war wichtig, und richtig, um dieser Stadtregierung die Legitimation für das Thema Klima zu entziehen, die sie auch nie hatte, wie die letzte Sitzung des Bau-und Umweltausschusses nur zu deutlich gezeigt hat.

Homo insipiens, der uneinsichtige Mensch, so nennen Susanne Götze und Annika Joerges in ihrem Buch” Klima Ausser Kontrolle” die Uneinsichtigen, und so kann man die Ergebnisse des Berichtes nur werten.
Oder, wie der Bericht betitelt ist „The closing window“

Was zu tun ist? Verkehr runter, Bauen runter, Flächen entsiegeln, an Ressourcen denken, nicht nur an Energie, Konsumentenqualifikation fördern, Stadtziele formulieren, und diese verifizierbar überprüfen. Klimaleitfaden verbindlich als Maßstab für jedwedes kommunales Handeln festlegen, CO2 Bilanz Soll/Ist definieren. Wissenschaft vor Ort einbeziehen und zusammen Lösungen erarbeiten. Das AWI steht sicherlich bereit.
Aber was hat man gemacht? Gerade die Wissenschaft, die man benötigt, mobbt Mann raus

Ich hatte ja schon einmal eine Version von Bremerhaven im Jahr 2050 geschildert.
Ich hatte aber nicht erwartet, daß dies als Gebrauchsanweisung gelesen wird, um Orwell zu zitieren!

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